"Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal, die klappert so leis' vor sich hin". Gut - das klingt vielleicht ein wenig altmodisch, und nicht mehr so für die heutige Zeit passend, denn die Mühlen klappern wohl schon lange nicht mehr.  Hier jedoch der Liedtext dazu und hier die Melodie mal zum Anhören.  Aber Kappel mit seinen Nachbarorten ist eben ein Stückchen Heimat, aus dem die Seele spricht, und hier kann man eben diese Seele "baumeln" lassen. Die Heimat zu bejahen, muss nicht bedeuten, altmodisch zu sein - Modernität hat wohl jeder im Leben genug. Warum ich - Hans-Gerhard Maiwald (Jahrgang: April 1948) -  aus Netphen im Siegerland  dem kleinen, idyllischen Örtchen im Hochschwarzwald eine eigene Internet-Präsenz gewidmet habe?

Nun - das ganze hat ein wenig Geschichte: Man schrieb das Jahr 1958, als ich auf Anlass eines Kreisarztes meiner Heimat im Alter von zehn zarten Lenzen eine Kur "verordnet" bekam. Mir, dem damals etwas kränkelnden, sensiblen Buben (ich litt unter Bronchial-Asthma). Zwecks "Luftveränderung" halt. Und auf die Frage nach dem "Wohin" lautete die kurz und knappe Antwort des Mediziners bloß "Schwarzwald". Gesagt - getan! Zu gegebener Zeit wurde ich dann zusammen mit anderen Kindern in den Zug gesteckt, und ab ging die Reise über Nacht nach Kappel ins Kindererholungsheim "Sonnhalde". Eine für - heutige Verhältnisse - strenge Zeit, und von der so reizvollen Kappeler Umgebung haben wir kaum etwas kennen gelernt. Damals war ich halt froh, nach sechs Wochen wieder zuhause zu sein. Vom Gedanken an eine zukünftige Reise mit dem Auto (das hatte die Familie sowieso nicht) - war man weit entfernt. Und so geriet der Aufenthalt im Kinderheim bald in Vergessenheit. Die Zeiten waren eben ganz einfach anders. Zum Kinderkurheim Sonnhalde (1958)

Dann wurde aus dem Knaben ein Mann, aber es sollte über dreißig Jahre dauern (1990), an diese "Stätte meiner Kindheit" (ich sage das mal so) zurück zu kehren. Sicher: Kappel war ein wenig "gewachsen", aus dem Kinderkurheim ein Schullandheim geworden, der damalige Heimleiter verstorben; aber an der Ursprünglich-keit und Romantik des etwas verträumt wirkenden Örtchens hatte sich kaum etwas geändert. Das ist bis heute so geblieben, und seit dem komme ich immer wieder, zurzeit zweimal im Jahr. Im Oktober 2004 war es das 25. Mal. Kappel liegt rund 450 km von meiner Heimat entfernt, das sind vier bis fünf Stunden mit dem Pkw, und inzwischen habe ich es sogar zum dritten Mal mit dem Fahrrad (das sind dann um 550 km) geschafft. Daher kann ich diese Seiten nicht immer aktuell halten, aber es besteht ein Mail-Austausch mit einigen Leuten und Vereinen aus Kappel, soweit das Internet genutzt wird. Ich habe übrigens mit dem Foto rechts dieses Absatzes den 3. Preis im Lenzkircher Fotowettbewerb "Wandern in Lenzkirch" gewonnen. Klickt bitte auf diesen Link! - Übrigens wurde die Wutachschlucht im November 2008 zur zweit beliebtesten Wanderetappe von Deutschland gewählt!

Das Örtchen gefällt aber nun nicht nur mir: Kappel wurde mit dem 1. Platz Kreissieger beim Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf, unsere Zukunft". Hier der Link zu dem Pressebericht vom 18. Oktober 2002 aus der Badischen Zeitung.  Auch diese Homepage wurde mit Datum vom 21. Oktober 2002 dort erwähnt. Eine weitere Auszeichnung hat Kappel im Oktober 2003 erhalten: Nämlich die Landesmedaille in Baden-Württemberg. Zu meinem 25. Aufenthalt in Kappel mit einigen Fotos kommt man hier. Übrigens ist Lenzkirch-Kappel auch in der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia zu finden. Dazu klicke man auf diesen Link. Tja - die Welt ist heute klein!

So weit, so gut - eigentlich komme ich selbst aus einer "grünen Landschaft". Siegen, unsere Kreisstadt, gilt als "grünste Stadt Deutschlands" (70 Prozent der Umgebung bestehen aus Waldflächen). Und wer sich über meinen Heimatort informieren möchte, klicke einfach mal auf Dreis-Tiefenbach. Doch was Kappel so liebens- und lebenswert macht, erzähle ich unter dem Punkt Über Ort Kappel. Das aktuelle Wetter dort gleich links.

Übrigens: Hier geht's zur WEBCAM von Lenzkirch-Kappel, die alle 15 Minuten aktualisiert und vom Musikverein Kappel betrieben wird. Eine weitere WETTERKAMERA steht auf dem Gipfel des Hochfirst. Aus meiner Zeit im ehemaligen Kinderkurheim Sonnhalde gibt es zwei Fotos, die auf der Seite Schullandheim Sonnhalde zu betrachten sind.

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