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Brauchtumsabend 2002 (folgt) |
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Nicht Schwarzwälder Kirsch - sondern "Krut und Riiebe" standen auf dem Programm
Wie in den Jahren zuvor erfreute die Jugend- und Kindertanzgruppe des Heimatvereins unter der "Regie" von Regina Schmid die Anwesenden. Und nie fehlt dazu die traditionelle Einmarsch-Melodie "Wenn wir erklimmen", gespielt von Markus Winker und (Name folgt) auf ihren Akkordeons. Nicht wegzudenken in diesem Rahmen die wirklich niveauvollen Beiträge der Schellen- und Flötengruppe und schon gar nicht die traditionelle Schwarzwälder Tracht. Danach jedoch ging's erst richtig los mit den gewaltigen Krautköpfen und dicken Rüben, die bereits auf Karren und in Körben im Foyer der Hochfirsthalle ausgestellt und auch als Dekoration zu bewundern waren. Die "Weiterverarbeitung" sowie das "Krutwickle" demonstrierten ein "ausgewähltes" Team. Im weiteren Verlauf des Abends wurden dazu neben Monika Schlegel, die die positive Auswirkung des Sauerkrautes erörterte, auch ein Gast sowie der Lenzkircher Bürgermeister Reinhard Feser auf die Bühne beordert. Markus Winker zeigte sich dabei erneut als vorzüglicher Ansager und Arrangeur.
Fleißig und emsig auch wieder der Kappeler Musikverein unter Leitung seines Dirigenten Walter Winterhalder, der nicht nur mit schmissigen Märschen und Polkas, sondern auch klassischen und modernen Melodien aufwartete. Selten muss eine Kapelle soviel Zugaben spielen, und erst zu nächtlicher Stunde durften die Musikantinnen und Musikanten - dieser Verein hat viel Nachwuchs in seinen Reihen - ihre Instrumente einpacken. Wieder mit von der Partie: Der Männerchor "Hausen vor Wald" aus dem gleichnamigen Ort unter seinem Dirigenten (Name folgt). Der Chor präsentierte ein erstklassiges Repertoire von volkstümlichen Melodien, die zum Mitsingen und Klatschen animierten. Als zusätzliches Bonbon stellte der Gesangverein sein Instrumental-Ensemble - bestehend aus Akkordeon und Bassgeige - vor, das mit gekonnter Musikalität den Darbietungen einen kräftigen Touch zu geben vermochte. Zudem überzeugte ein Solist des Chores) durch seine markigen Solis.
So ganz außer Programm legten sich Markus Winker und .... auf ihren Akkordeons zu vorgerückter Stunde gewaltig in die Riemen. Es ertönten neben dem "Zirkus Renz" auch diverse alpenländische Melodien. Die beiden Männer sind Könner auf ihren Instrumenten - dies wurde den Gästen schon nach kurzem Zuhören deutlich. Die "Spezialitäten des Abends" - Krautwickel und Rübenkuchen - wurden übrigens auch auf der Speisekarte angeboten. Erst in den frühen Morgenstunden des Sonntages wurde sprichwörtlich zum "Zapfenstreich abgeblasen". Fotos und Text: MAIPRESS |
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Einen kleinen Artikel brachte tatsächlich die Badische Zeitung in ihrer
Lokal-Ausgabe Titisee-Neustadt. Einige Fotos und ein wenig Text wurden noch
vom Quartier in Kappel aus per Laptop und E-Mail angeboten und übertragen.
Herzlichen Dank an Herrn Winckelmann vom Lokal-Ressort Titisee-Neustadt!
(Hinweis: Das Original-Foto ist querformatig und wurde entsprechend
beschnitten).
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